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Kleintierpraxis Dr.med.vet. Patrick Schlegel




Unser Team freut sich, dass sie uns ausgesucht haben, das gesundheitliche Wohlbefinden ihres Lieblings unterstützen zu dürfen.


Unsere Kleintierpraxis leistet seit vielen Jahren, mit leidenschaftlichem u. liebevollem Einsatz, eine kompetente krankheitsvorbeugende Beratung und Behandlung, sowie heilende und unterstützende medizinische und chirurgische Versorgung. Dank regelmässiger Weiterbildung versuchen wir ihr Tier immer mit dem neuesten Fachwissen zu unterstützen.


Unsere Praxis betreut Hunde, Katzen, alle Heimsäuger (Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Frettchen, Mäuse, Gerbils, Chinchillas und viele mehr), Vögel (Papageien, Sittiche, Singvögel, Greifvögel,...) Reptilien (Schildkröten, Echsen, Schlangen), Spinnentiere, Amphibien und Lurche (Axolotl).


 


Wir verfügen über die Möglichkeit, direkt in unserer Praxis, mit modernsten Abklärungsmethoden (Röntgen , Ultraschall, Blutanalysen etc.), in kürzester Zeit, wichtige, Behandlungsverlauf entscheidende,  Diagnosen zu stellen. Diese geben uns die Möglichkeit sofort die korrekte Therapie einzuleiten, welche besonders in Notfallsituationen,  überlebenswichtig sein kann.


Sollte ihr Tier mal bei uns bleiben müssen, verfügt unsere Praxis über einen hellen, frischluftklimatisierten  Hospitalisations-Bereich. So fühlt sich  ihr Tier auch bei einem stationären Aufenthalt wohler, was für eine   schnellere Genesung von Bedeutung ist.


Wir freuen uns, sie mit ihrem Liebsten bei uns in der Praxis begrüssen zu dürfen.

Ihr  Praxisteam


 

News & Aktuelles



Zecken sind wieder aktiv...!

Zecken sind wieder aktiv...!

Die Zecken sind bereits aus der Winterruhe erwacht und sehr aktiv...!

 

Was muss ich wissen....

 

Zecken

- Einleitung

-  Wie steckt sich mein Tier an?

-  Was ist die Folge von Zeckenbefall?

-  Wie stelle ich fest, ob mein Tier Zecken hat?

-  Was tun, wenn mein Tier Zecken hat?

-  Wie kann ich vorbeugen?

- Was tun, wenn die Maßnahmen nicht erfolgreich sind?

-  Umgebungsbehandlung

 

Einleitung

Der Saugakt dauert je nach Zeckenart und Entwicklungsstadium ca. 2-10 Tage an.

Die wichtigsten in der Schweiz Katzen und Hunden festgestellten Zecken sind Holzbock (Ixodes ricinus), Auwaldzwecke (Dermacentor reticulatus) sowie die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus), die allerdings seltener vorkommt als die ersten beiden Zeckenarten. Das Vorkommen dieser Zecken hängt in der Schweiz von der Jahreszeit ab. So lassen sich für den Holzbock (Ixodes ricinus) typischerweise zwei Gipfel feststellen: von März bis Juni und von September bis November.

Die Saison für Auwaldzecken (Dermacentor reticulatus) beginnt bereits früher und endet später, unter guten klimatischen Bedingungen sogar von Februar bis Dezember.

Die Braune Hundezecke Ripicephalus sanguineus überlebt innerhalb der Schweiz aufgrund der kühleren Witterung üblicherweise nicht im Freien und ist daher selten. Sie kann jedoch nach Einschleppung aus dem Ausland innerhalb von Wohnräumen, Tierheimen oder Hundezwingern auch hierzulande ganzjährig vorkommen.

 

Wie steckt sich mein Tier an?

Die verschiedenen Zeckenstadien finden sich auf Gräsern und in Gebüschen , die von Hund und Katze durchquert werden.

 

Was ist die Folge von Zeckenbefall?

Der Schutz vor Zecken dient vor allem dem Schutz vor einer Übertragung gefährlicher Krankheiten (“vector borne diseases”) und deren teils verheerenden Folgen!

Der eigentliche Zeckenstich hat für die Tiere meist wenig Folgen eventuell kann sich die durch den Zeckenstich verursachte Wunde entzünden.

Wird eine Zecke nicht sachgerecht entfernt, entwickeln sich mitunter in der Haut verbliebene kleine entzündliche Reaktionen. Aber auch diese heilen meist problemlos aus.

Eine sehr viel grössere Bedeutung aber haben Zecken als Überträger von gefährlichen, teils lebensbedrohlichen Krankheiten wie der Babesiose, Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose oder FSME. Die Übertragung findet mit dem Stich und Saugakt der Zecke statt, wobei es bereits innert Stunden  zu der Übertragung von Erregern kommen kann.

 

Wie stelle ich fest, ob mein Tier Zecken hat?

Einen Zeckenbefall stellt man fest, indem man Zecken auf dem Tier sucht und findet. Die Zecken können überall am Körper des Wirtstieres gefunden werden. Besonders betroffen sind jedoch wenig behaarte Körperpartien mit dünner Haut an Kopf, Ohren, Achseln und Innenschenkeln.

Zecken kommen als Larven, Nymphen und erwachsene Zecken vor. Im Larven- und Nymphenstadium sind sie winzig klein und sehen aus wie kleine Spinnentiere. Diese kleinen Zeckenstadien lassen sich auf Hund und Katze nicht immer leicht finden, vor allem bei Tieren mit dunklem, langen und dichtem Fell kann man sie sehr leicht übersehen.

 

Was tun, wenn mein Tier Zecken hat?

Zur Entfernung von Zecken sollten geeignete Instrumente wie z. B. Zeckenzangen und spitze Pinzetten verwendet warden.

Die Zecke nahe an der Haut  fassen und gleichmässig von der Einstichstelle gerade heraus wegzuziehen. Es kann eine halbe Minute dauern, bis sich die Zecke löst, dann aber gleitet sie ganz leicht aus der Haut.

 

Wie kann ich vorbeugen?

Tiere mit durchschnittlichem Risiko (z. B. mit regelmässigem Zugang ins Freie und Kontakt zu anderen Tieren ausserhalb des Haushaltes)

Hier wird die vorbeugende Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates über die gesamte Zeckensaison empfohlen. Die Anwendung sollte in solchen Abständen geschehen, dass ein lückenloser Schutz erreicht wird. Schützt ein Präparat z. B. 4 Wochen, wird es alle 4 Wochen angewendet, schützt es 10 Wochen, wird es alle 10 Wochen angewendet.

 

Haustier-Reiseverkehrsregelung (Pet Travel Scheme, PETS)

Hunde und Katzen, die nach Grossbritannien, Malta oder Nordirland einreisen oder dorthin zurückkehren sollen, müssen 24 bis 48 Stunden vor ihrer Einreise durch eine/n Tierärztin/-arzt mit einem zugelassenen Zeckenschutz-Präparat behandelt worden sein, die Anwendung von Zeckenschutz- Halsbändern ist dafür nicht ausreichend. Die Behandlung muss dokumentiert sein.

 

Was tun, wenn die Massnahmen nicht erfolgreich sind?

Ist die Vorsorge gegen Zecken nicht erfolgreich, so liegt meist einer oder mehrere der folgenden Fehler vor:

- Die Präparate wurden nicht richtig angewendet

- Die Abstände zwischen den Behandlungen waren zu gross

- Waschen oder Schwimmen der Tiere haben die Wirksamkeit angewendeter Medikamente verringert

- Die Region, in der sich das Tier im Freien aufhält, ist extrem verseucht mit Zecken, so dass ein normaler Schutz nicht ausreicht

 

Die Zeckenarten Holzbock (Ixodes ricinus) und Auwaldzecke (Dermacentor reliculatus) entwickeln sich ausschliesslich im Freien. Eine Bekämpfung von Zecken im Umwelt des Tieres ist daher nicht möglich.

Ein Sonderfall ist die Braune Hundezecke (Rhipicephalus reticulatus), die sich in der Schweiz nicht im Freien, aber innerhalb von Räumen weiterentwickeln kann. Hier kann es nach Einschleppung der Zecke aus dem Ausland zu einem Befall von Zwinger, Boxen oder Haus kommen.

 

Haben sie weitere Fragen ? Wir beraten sie gerne welche Präparate:  Spot on , Halsband oder Kautablette das Richtige für ihr Tier ist.

 

Wir wünschen eine möglichst zeckenfreie Sommerzeit.

Ihr Praxisteam